Der Harz: Bezauberndes Wanderparadies für Hund und Mensch

4Pfoten-Urlaub Hahnenklee

4Pfoten-Urlaub Wanderurlaub mit Hund im Harz

Er ist das höchste Gebirge in Norddeutschland, liegt im Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und hat seinen Besuchern unglaublich viel zu bieten: der Harz! Auch für unsere vierbeinigen Begleiter zählt das Mittelgebirge zu den attraktivsten Wanderregionen. Was gibt es hier nicht alles zu entdecken und zu erschnüffeln! Wir stellen Ihnen hier einige unterschiedliche Harz-Gebiete vor und geben Ihnen hilfreiche Tipps –  sowohl für kurze und entspannte Wanderungen als auch für anspruchsvolle Touren.

Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren Hund im gesamten Nationalpark Harz bis auf wenige Ausnahmen an der Leine führen müssen. Diese Auflage stößt nicht bei jedem Hundeliebhaber auf Verständnis, gilt aber dem Schutz der Natur und der zum Teil einzigartigen Artenvielfalt.

Für den Fall, dass der Harz nicht Ihr lieblings Reiseziel ist verweisen wir gerne auf unsere Kategorie Wanderurlaub mit Hund

Hahnenklee-Bockswiese: Leichte Wanderrouten auch für ältere Hunde

Diese traumhaft schöne Region befindet sich auf einem Hochplateau im Oberharz und bietet Ihnen und Ihrem Hund leichte und entspannte Touren. Hier finden sich schöne kleine Teiche, an denen Sie gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner eine Pause einlegen und sogar das erfrischende Nass genießen dürfen. In den heißen Sommermonate bieten die Teiche auch Möglichkeiten zum Baden.

Ist Ihr Hund gut erzogen? Er jagt nicht und bleibt grundsätzlich in Ihrer Nähe? Dann dürfen Sie ihn hier außerhalb der Brut- und Setzzeit gern von der Leine lassen.

Die Brut- und Setzzeit gilt in jedem Jahr vom 1. April bis zum 15. Juli.

Für alle Wasserratten auf zwei und vier Beinen: der Oberharz

Es ist schon einige Jahrhunderte her, da galt der Oberharz als zentrales Gebiet des Erzbergbaus und der Verhüttung. Die ehemaligen Bergstädte wie Clausthal und Zellerfeld, Altenau und Wildemann bieten heute viel Natur – aufgrund des „Oberharzer Wasserregals“ überregional bekannt und beliebt.

All die Gräben, Wasserläufe und Teiche sorgten früher für den Antrieb der Wasserräder im Bergbau. Heute sind sie Teil der mehr als 20 beeindruckend schönen Wasser-Wanderwege mit einer Strecke von rund 100 Kilometern. Vor allem rund um Clausthal-Zellerfeld warten vor allem unterschiedliche, besonders schön gelegene Teiche darauf, auf Ihren Wanderungen entdeckt zu werden.

Natürlich gibt es noch viele weitere Reiseziele wo Wandern die perfekte Beschäftigung darstellt. Unsere Auswahl für Sie: Wandern mit Hund im Schwarzwald, Urlaub mit Hund im Erzgebirge

Die „Region Brocken“ im Hochharz – anspruchsvoll und abwechslungsreich

4Pfoten-Urlaub Brocken

4Pfoten-Urlaub Urlaub mit Hund im Harz

Als Hochharz wird das Gebiet rund um den Brocken bezeichnet. Diese Region ist für Wanderer zum Teil sehr herausfordernd, und die Höhenunterschiede sorgen gleichzeitig –  oft während nur einer einzigen Tour! – für spürbare Temperaturschwankungen. Die Wälder sind hier zum Teil von beeindruckenden Granitklippen durchzogen, die Aufstiege zum Brockengipfel überraschend steil. Aber: Es lohnt sich!

Urtümlich als Blocksberg bezeichnet, ist der Brocken mit seinen rund 1.141 Metern über Normalnull der höchste Berg im gesamten Norden Deutschlands und zählt hierzulande zu den beliebtesten Ausflugszielen. Je nach Wetter bietet er eine faszinierende Fernsicht bis nach Thüringen und ins Weserbergland, bis ins Rothaargebirge und sogar bis nach Tschechien.

Zahlreiche Wanderwege bringen Sie in die nächstgelegenen Orte Schierke, Sankt Andreasberg und Braunlage. Außerdem führt hier der Harzer Hexenstieg entlang – ein 100 Kilometer langer Weg, der in Richtung Osten nach Thale und in Richtung Westen bis nach Osterode führt.

Ist Ihnen der Aufstieg zum Brockengipfel zu anstrengend, bietet die Brockenbahn eine romantisch-nostalgische Alternative. Die Schmalspurbahn wird von Dampflokomotiven gezogen und pendelt täglich zwischen dem Brocken selbst, Schierke, Drei Annen Hohne und Wernigerode. Hunde müssen in der Bahn einen Maulkorb tragen oder sind in geeigneten Behältnissen zu transportieren.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Planwagenfahrt von Schierke aus, die von Fuhrleuten vor Ort angeboten wird.

Grundsätzlich möchten wir Ihnen empfehlen, Wanderungen auf den Gipfel des Brockens nur dann zu unternehmen, wenn Sie und Ihr Hunden körperlich wirklich fit sind! Wetterfeste und wärmende Kleidung sind ebenso wichtig wie festes Schuhwerk, denn oben ist es spürbar kälter und windiger als im Tal – zu jeder Jahreszeit!

Ein paar schnelle Tipps zum Wandern mit Hund: Tipps für das Outdoor-Freizeitvergnügen

Auf zum Brocken! Zwei schöne Routen im Harz für Sie und Ihren Hund

  1. Startpunkt: Ilsenburg

 

Von hier aus folgen Sie dem Heinrich-Heine-Weg, der etwa zwölf Kilometer lang ist und 850 Höhenmeter überwindet. Der Dichter hatte Anfang des 19. Jahrhunderts eine Wanderung auf den Brocken unternommen und diese eindrucksvoll in seinem Reisebericht „Harzreise“ beschrieben. Ein Denkmal auf dem Gipfel des Brockens erinnert an die Wanderung und an seine Übernachtung im Brockenhaus.

Dieser Aufstieg ist nicht nur der bekannteste, sondern bietet Ihnen auch viel landschaftliche Abwechslung: Er führt Sie an einem romantischen Bach mit kleinen Wasserfällen, an Buchenwäldern und steilen Felswänden entlang und lässt Sie die Hermannsklippe und den Harzer Grenzweg sowie die Bismarckklippe passieren. Sie erreichen den Kleinen Brocken und haben es nun mit einem steilen Aufstieg zur Brockenkuppe zu tun. Die Mühe wird bei gutem Wetter mit einer wunderbaren Weitsicht über den Harz belohnt!

  1. Startpunkt: Schierke
4Pfoten-Urlaub Schierke

4Pfoten-Urlaub Wandern mit Hund im Harzurlaub

Von Schierke aus ist der Weg zum Brockengipfel deutlich kürzer, aber nicht weniger anstrengend. Auf knapp fünfeinhalb Kilometern überwinden Sie rund 500 Höhenmeter, und zwar querfeldein über zum großen Teil wegloses Gelände. Die Landschaft ist bezaubernd, verlangt Ihnen und Ihrem Vierbeiner aber einiges ab. Körperliche Fitness ist hier Grundvoraussetzung! Und denken Sie bitte an festes Schuhwerk.

Der Weg beginnt am Wasserwerk hinter dem Nationalparkhaus und führt Sie durch einen Fichtenwald bis zum Feuchtgebiet Eckerloch. Die Route ist steil; und streckenweise werden Sie über Bohlenstege gehen. Hinter dem Feuchtgebiet gelangen Sie auf die Brockenstraße, wo Sie mit Sicherheit Wanderer treffen, die über andere Routen hierher gelangt sind.

Ilsenburg ohne Brocken – geht auch!

Ilsenburg ist der Startpunkt für die bekannteste Route auf den Brockengipfel. Aber Sie können von hier aus auch eine andere Richtung einschlagen. Am Nationalparkhaus „Ilsetal“ folgen Sie dem Heinrich-Heine-Weg zum Granitfelsen „Ilsestein“, dessen beeindruckende Höhe mehr als 170 Meter beträgt.

Sie gehen am Wasser entlang bis zu den Ilsefällen, wo Sie ein bezauberndes Rastplätzchen für sich und Ihren Vierbeiner finden, bevor es an der Bremer Hütte entlang zur Plessenburg geht. Von hier bringt die Route Sie zur Paternosterklippe und damit zur wunderbarsten Aussicht hinauf zum Brocken und hinunter ins Ilsetal.

Der Rückweg erweist sich als entspannend, aber Sie und Ihr Hund haben im Verlauf von ungefähr vier Stunden etwa 13 Kilometer geschafft!

Der Harzer Hexenstieg

Dieser etwa 100 Kilometer lange Wanderweg führt von Osterode über den Brocken nach Thale; zusätzlich gibt es zwei alternative Routen von Torfhaus aus über Sankt Andreasberg und Braunlage oder über den Köhlerpfad in der Nähe der Rappbodetalsperre von Königshütte über Hasselfelde.

Das Streckennetz beträgt insgesamt 152 Kilometer und ist mittels Wanderschildern deutlich markiert. Tages-Etappen werden Sie auf dieser Route nicht finden, aber abhängig von Ihrer Fitness und der Ihres Vierbeiners können Sie sich mühelos eigene Abschnitte zusammenstellen und zu Tagesausflügen kürzen.

Wandertouren mit Hund im Unteren und im Südharz

4Pfoten-Urlaub Harz mit Hund

4Pfoten-Urlaub den Harz mit Hund erkunden

Der Unterharz befindet sich östlich des Brocken und ist unter anderem durch die Orte Osterode, Bad Sachsa und Bad Lauterberg gekennzeichnet. In der Nähe dieser Ortschaften finden Sie übrigens unterschiedliche Einstiegspunkte in den Harzer Hexen-Stieg.

Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen die markante Felslandschaft, die Sie rund um den Fluss im Bodetal finden. In diesem Bereich machen Ihrem Hund die Wanderungen sicher besonders viel Spaß, weil er hier viele spannende Schnüffelstellen findet.

Empfehlenswert ist außerdem das Selketal. Das Naturschutzgebiet ist etwa 660 Hektar groß und liegt in Sachsen-Anhalt im Landkreis Harz.

Für aktive Wanderer mit Stempel-Jagdleidenschaft und Hund: die Harzer Wandernadel

Drei Bundesländer, fünf Landkreise und eine Teilnehmerzahl im fünfstelligen Bereich: Das System „Harzer Wandernadel“ ist überregional bekannt und bei Wanderern sehr beliebt. Wie und worum geht es?

In einem der vielen Harzer Touristenbüros holen Sie sich zunächst einen Wanderpass, der nur etwa drei Euro kostet, und viele wertvolle Infos zu den Harzer Wanderpfaden gleich dazu. Auf etwa 8.000 Kilometern finden Sie exakt 222 so genannte Stempelstellen, an denen Sie in Ihrem Wanderpass einen der begehrten „Ich war hier!“-Stempel eintragen können.

Auf diesen Wanderwegen finden Sie sowohl klassische Ausflugsziele als auch spannende Geheimtipps. Und auf manchen Routen treffen Sie sogar auf mehrere Stempelstellen.

Natürlich können Sie die Touren ganz nach eigenem Gusto für sich und Ihren Vierbeiner zusammenstellen.

Als Belohnung für Ihre Wanderleidenschaft dürfen Sie sich schließlich Ihre „Harzer Wandernadel“ abholen. Für 24 Stempel erhalten Sie die Nadel in Gold, für 16 in Silber und für acht in Bronze. Dazwischen und darüber finden sich noch einige weitere Abstufungen. Haben Sie alle 222 Stempel gesammelt, erhalten Sie den Titel „Harzer Wanderkaiser“.

Und die Belohnung für Ihren Hund? Für die müssen Sie selbst sorgen. Wie wäre es mit einem feinen Leckerbissen oder einem besonders begehrten Kauknochen?

Wir hoffen, euch hat unser Blogartikel gefallen! Bei Ideen, Anregungen oder Korrekturwünschen bitten wir um einen Kommentar :)

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