Was tun, wenn Hunde im Urlaub krank werden?

Wenn einer eine Reise tut, möchte kaum jemand unterwegs mit einer Krankheit konfrontiert werden, die einen ans Bett fesselt. Trifft es ein menschliches Wesen, ist das Dilemma bereits groß. Woran kaum einer denkt, auch Hunde kann es treffen. Selbstredend können auch andere Haustiere erkranken. Goldfische, Katzen und Wellensittiche verlassen ihr häusliches Revier jedoch nur selten oder werden in einer Gastfamilie untergebracht. Hunde dürfen häufig mitfahren, vor allem wenn die Reiseroute in ländliche Regionen führt oder an die Nordsee und Ostsee. Ob an einem schönen See, Wald oder Ackerland. Solche Gegenden stellen ein Paradies für Hunde da, dort erhalten sie genügend Auslauf, Wasser und gute Luft. Jedoch bleiben Hunde leider auch nicht vor Risiken verschont.

Reisen mit Hund
Urlaub mit Hund

Welche Krankheiten und Risiken gibt es bei Hunden?

Hauptsächlich leiden Hunde an Parasiten, Zecken- oder Flohbissen. Zecken fühlen sich vor allem in Wald- und Wiesengebieten wohl und gelangen direkt auf den Hund. Manchmal sind es auch Milben, die den Vierbeiner Plagen. Ohrenentzündungen, Wespen-/Bienenstiche, Durchfälle und Wurminfektionen stehen ebenso am Programm. Tiere leiden genauso wie Menschen an Klimaveränderungen und müssen sich an die örtlichen Begebenheiten gewöhnen. Ist der Hund nicht an Hitze gewöhnt, kommt es nicht selten zu Kreislaufbeschwerden. Krankheiten machen sich durch verschiedene Symptome bemerkbar. Erhöhte Körpertemperatur, Blutungen, Abgeschlagenheit, Krampfanfälle, Verweigerung der Nahrungsaufnahme, wie auch Verletzungen. Bei Knochenbrüchen und Bissverletzungen gilt es sofort einen Tierarzt zu kontaktieren, der den Hund rasch behandelt. Bei leichten Beschwerden genügt es, vorerst eigene Erste-Hilfe-Maßnahmen zu setzen. Ist dem Hund offensichtlich heiß, sollte dieser Abkühlung erhalten. Ein kühler Raum, genügend Wasser und Ruhe sorgen für Linderung. Leidet das Tier an Ohrenschmerzen oder hat Probleme mit den Augen, helfen spezielle Tropfen aus dem Fachhandel. Diese gibt es unter anderem bei Petsexpert.de. Bei starken Auffälligkeiten und wenn die Beschwerden stärker werden, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. 

Wo auf die Schnelle einen Tierarzt finden?

Wer in ländlichen Gegenden Urlaub macht, wo zahlreiche Nutztiere zu Hause sind, muss nicht lange nach einem Tierarzt suchen. Im Internet oder Branchenbuch findet sich garantiert rasch eine Adresse. Falls nicht, auch Dorfbewohner oder Hotelangestellte können in dem Fall weiterhelfen und vermitteln. Schwieriger wird es, wenn sich das Hotel oder das Ferienhaus in einer einsamen Gegend am Strand befindet, wo sonst keine Menschenseele auffindbar ist. Hier gilt es, den nächstgrößeren Ort an zu visieren. Wer nicht mobil ist, könnte versuchen einen Tierarzt zu fragen, ob dieser Ausnahmsweise ins Haus kommt. Hausbesuche sind unter Tierärzten keine Seltenheit, weil kaum jemand sein Nutzvieh oder Pferd in die Praxis transportiert. Fragen kostet nichts und auch im Ausland gibt es Tierkliniken, die im Notfall für einen da sind. 

Fazit: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, packt im Vorfeld eine Notfallapotheke für den Hund ein. Ein Tierarzt berät gerne, welche Vorkehrungsmaßnahmen möglich sind. Auch der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung für Hunde empfiehlt sich. Viele Versicherungen übernehmen die Kosten europaweit. Tarife vergleichen lohnt sich.

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