Eine Autoreise mit Hunden: Tipps zu Sicherung

Da viele Hundehalter ihre Tiere in der Ferienzeit aus finanziellen oder persönlichen Gründen nicht abgeben wollen, nehmen sie die Vierbeiner einfach mit in den Urlaub. Doch lange Autofahrten sind besonders für Hunde strapaziös, da sie im Kofferraum wenig Spielraum haben und unkontrollierten Fahrtbewegungen ausgesetzt sind. Daher ist es unerlässlich, das Fahrzeug so zu präparieren, dass die Tiere ausreichend gesichert sind.

Autoreise mit Hund
© istock.com/JodiJacobson

Eine unzureichende Sicherung ist strafbar

Was viele Hundehalter nicht wissen: Mitfahrende Tiere gelten als Ladung, die gesetzesmäßig gesichert werden muss. Ist dies nicht der Fall und wird der Fahrer mit einem freilaufenden Hund im Kofferraum erwischt, fällt ein Bußgeld von bis zu 50 Euro an. Darüber hinaus ist es üblich, dass die Kaskoversicherung nicht zahlt, wenn das Tier als auslösender Faktor eines Unfalls angesehen wird. Um solche Kosten und Ärgernisse bei einer Autoreise mit dem Haustier zu umgehen, sollte eine ausreichende Sicherung des Hundes mit speziellem Autozubehör (z.B. verstellbare Hundegitter) vorgenommen werden.

Speziell für Hunde: Sicherheitsgurte und Transportboxen

Die Vorschriften für eine ordnungsgemäße Tiersicherung im Auto besagen, dass die Hunde als Ladung die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen dürfen. Ein sich frei bewegendes Tier im Kofferraum oder auf der Rückbank ist daher unzulässig. Um den Hund zu sichern, gibt es mittlerweile spezielle Ausrüstungen wie verstellbare Hundegitter oder einen Tiersicherheitsgurt, der an den Stellen befestigt wird wie auch die Kindersitze. Das Geschirr ist so konzipiert, dass es das Tier nicht einschnürt und lediglich über den Brustkorb gestülpt wird. Möchte man seinem Hund mehr Freiraum gewährleisten, greift man auf eine Transportbox zurück, die man im Kofferraum oder auf dem Rücksitz fixiert. Eine der neusten Erfindungen: weiche Stoffboxen mit hohem Rand, in denen der Vierbeiner während der Autofahrt sicher und gemütlich verweilen kann.

Einfache Verfahren, um das Tier zu sichern

Ist einem die Spezialausstattung zu teuer, lassen sich auch mit einfachem Autozubehör Möglichkeiten schaffen, um den Hund ausreichend zu sichern. Gepäcknetze beispielsweise verhindern, dass das Tier den Weg vom Kofferraum in den vorderen Fahrzeugteil sucht. Möchte man den Hund nicht festbinden oder hat keine spezielle Ausrüstung zur Verfügung, greift man am besten auf Kofferraumwannen mit einer Anti-Rutsch-Beschichtung zurück. Diese sorgt nicht nur dafür, dass der Hund in Kurven nicht wegrutscht – das Material saugt auch Schmutz und Wasser auf. Da die Temperaturen im Sommer bei einer fehlenden Klimaanlage nicht nur für den Menschen unangenehm werden kann, sollten die Seiten- und Heckscheiben für das Tier mit einem Sonnenschutz bedeckt werden.

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