OP Versicherung bei Hunden -Wirklich sinnvoll?

Was kostet die OP eines Hundes? Die Operation eines Hundes kann schnell teuer werden. Der Eingriff selbst, die nötigen Medikamente und die Nachsorge sind sehr kostspielig. Der häufigste Grund für die OP eines Hundes ist die Entfernung eines Tumors. Ein solcher Eingriff kostet zwischen 600 und 800 Euro. Das Ziehen von Zähnen kostet rund 250 Euro. Eine Wunde hat sich ein Hund schnell zugezogen, eine Wundnaht kann bis zu 350 Euro kosten. Besonders teuer ist die Operation eines Kreuzbandrisses, diese kostet etwa 1600 Euro. Hundehalter denken bei solchen Zahlen gerne über eine OP Versicherung für ihren Hund nach um die Kosten zu senken.

OP-Versicherung für Hunde
OP-Versicherung für Hunde

Was kostet eine OP Versicherung für Hunde? Die Höhe der Beiträge ist abhängig von dem gewählten Tarif, von der Rasse Ihres Hundes, seinem Alter und eventuell bestehenden Vorerkrankungen. Günstige Versicherungen haben einen Monatsbetrag von etwa neun Euro, leistungsstarke und damit teurere Versicherungen verlangen einen Monatsbeitrag von bis zu 20 Euro. Doch nicht alle Rassen können versichert werden. Es gibt Anbieter, die bestimmte Rassen ausschließen. Auch das Alter ist ein Ausschlusskriterium. Für alte Hunde, in der Regel ab 10 Jahren, werden Sie schwer eine OP Versicherung finden.

 

Welche Leistungen sind in einer OP Versicherung für Hunde enthalten?

Es gibt verschiedene Anbieter von OP Versicherungen für Hunde, die wiederum unterschiedliche Tarife anbieten. Je nachdem, für welchen Tarif Sie sich entscheiden, gehören unterschiedliche Leistungen zum Angebot. Natürlich unterscheiden sich die Angebote auch in der Höhe ihres Beitrags. Sie sollten daher vor dem Abschluss der Versicherung prüfen, was Ihnen wichtig ist und wieviel Sie bereit sind für die Versicherung auszugeben. Zu den üblichen Leistungen einer OP Versicherung gehören die Kostenübernahme bei medizinisch notwendigen Eingriffen, die Übernahme der Kosten für die Nachsorge bis zu 14 Tagen, die Kostenerstattung für Medikamente und Verbandsmaterial sowie die Kostenübernahme bei einer stationären Unterbringung. Teilweise können optional verschiedene Leistungsmerkmale, wie die Physiotherapie nach einer Operation oder eine Selbstbeteiligung dazu gebucht werden. Generell kann der behandelnde Tierarzt bzw. die Tierklinik frei gewählt werden. Ein Anbieter für Hunde-OP-Versicherungen ist beispielsweise die RuV. . Sie bietet mit Basis-, Premium- und Exzellent Tarif drei verschiedene Versicherungspakete an. Beachten Sie allerdings, dass diese OP-Versicherung nur in Deutschland gilt.

 

Ist eine OP Versicherung für Hunde wirklich sinnvoll?

Muss ein Hund operiert werden, ist mit hohen Kosten zu rechnen. Jeder, der in einem solchen Fall eine Versicherung hat, freut sich über die Kostenübernahme. Ob sich der Abschluss einer OP Versicherung tatsächlich lohnt, ist vorher nicht abzusehen. Wenn Ihr Hund sein Leben lang nie operiert werden muss, zahlen Sie mit einer OP-Versicherung drauf. Wenn doch eine Operation nötig ist, macht sich eine OP-Versicherung in jedem Fall bezahlt. Jeder Versicherungsabschluss hängt mit dem natürlichen Bedürfnis nach Sicherheit zusammen. Ob Sie also auf Nummer sicher gehen wollen und eine Versicherung für Ihren Hund abschließen oder ob Sie darauf vertrauen, dass sie nicht nötig sein wird, hängt von Ihnen ab.

 

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