Checkliste für die Urlaubsfahrt mit Hund – auf die Sicherheit im Auto kommt es an

Für die meisten Hundebesitzer ist es keine Frage: Unser geliebter Vierbeiner begleitet uns auch in den Urlaub. Dies ist zudem heutzutage relativ unkompliziert. Denn viele Hotels und Ferienwohnungsanlagen in beliebten Urlaubszielen Europas sind inzwischen auf vierbeinige Gäste eingestellt. Einige erlauben nicht nur das Mitbringen eines Haustieres, sondern stellen sogar wichtige Utensilien wie Näpfe und Handtücher zur Verfügung. So ist die Wahl des Urlaubsortes kein großes Problem. Allerdings sind Ziele, die man mit dem Auto erreichen kann, am besten geeignet.Was Hundebesitzer für die Autofahrt benötigen, damit ihr vierbeiniger Liebling komfortabel und sicher ankommt, zeigt unsere Checkliste.

Urlaub mit Hund
© Gorilla - Fotolia.com

Für einen Hund ist das Auto das komfortabelste Transportmittel für die Fahrt in den Urlaub. In der Regel ist er an das Mitfahren im PKW gewöhnt und hat sein angestammtes Plätzchen, auf dem er sich wohlfühlt. Pausen, die man während der Fahrt regelmäßig einlegen sollte, kann man dann machen, wenn man sie möchte oder der Hund sie braucht. Auch am Urlaubsort ist es von Vorteil, wenn man mit dem eigenen Auto angereist ist. Denn die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann am Urlaubsort mit einem Hund zur Herausforderung werden. In einigen Ländern, darunter Österreich, Ungarn und Tschechien, besteht außerdemMaulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Sicherheit im Auto sorgen

Wenn man mit dem Auto fährt, steht Sicherheit für alle Familienmitglieder – auch für den Hund – an oberster Stelle. Die sicherste Art und Weise, einen Hund im PKW zu transportieren, ist eine Transportkiste für den Kofferraum. Für die Urlaubsreise muss diese in den meisten Fällen jedoch dem Gepäck weichen. Transportiert man sein Haustier dann im Kofferraum, muss die Ladung mit einem Gepäcknetz gesichert werden, damit keine Gepäckstücke auf den Hund fallen können. Bei älteren Hunden ist außerdem zu bedenken, dass es für sie beschwerlich ist, auf die Ladefläche zu hüpfen. Je öfter ein alter Hund aus dem Auto aus- und wieder einsteigen muss, desto stärker werden seine Gelenke belastet. Regelmäßige Pausen sind während der Fahrt in den Urlaub allerdings unerlässlich. Eine Erleichterung hierbei stellt eine Hundetreppe dar (gefunden beimoderne-hausfrau.de), über die der Vierbeiner bequem ein- und aussteigen kann.

 

Die Alternative zum Transport im Kofferraum ist die Rücksitzbank. Dabei muss der Hund aber auf jeden Fall angeschnallt sein. Hierfür gibt es spezielle Hundegeschirre, die im Brustbereich gepolstert sind und über einen speziellen Adapter mit dem Sicherheitsgurt im Auto verbunden werden. Für sehr kleine Hunde bietet sich auch ein spezielles Kleintier-Körbchen an, das mit zwei Schnallen am Autositz befestigt wird. Der Hund darf im Körbchen Platz nehmen und wird dann mit seinem Halsband sicher daran angeschnallt. Ebenfalls für mehr Sicherheit sorgt eine Auto-Tierbarriere, die verhindert, dass der Hund von der Rücksitzbank seinen Kopf nach vorne streckt und so den Fahrer ablenkt. Die Barriere wird mit Bändern zwischen den Vordersitzen befestigt.

Was der Hund während der Fahrt noch benötigt

Neben der Sicherheit ist der Komfort für den Hund während der Autofahrt von Bedeutung.Denn eine mehrstündige Fahrt ist für ein Tier sehr anstrengend und kann für ältere Hunde eine gesundheitliche Belastung darstellen. Im Sommer heizt sich das Auto schnell auf, wobei man dann nicht die Klimaanlage direkt auf das Tier richten sollte. Es könnte sich durch den kalten Luftzug erkälten. Besser ist es, mehrere Pausen einzulegen, bei denen der Hund ausreichend Wasser trinken und sich im Schatten ausruhen kann.

 

Da man nie genau weiß, wie lange die Fahrt dauert, sollte man ein bis zwei Portionen Futter und ausreichend Wasser einplanen. Beides nimmt man am besten nach vorne mit in den Fahrgastraum. Hierfür sehr gut geeignet sind Trinkflaschen mit integriertem Napf. So kann man den Hund auch dann versorgen, wenn man im Stau steht. Benötigt der Vierbeiner Medikamente sollte man diese ebenfalls griffbereit haben. Verträgt der Hund das Autofahren nicht so gut, ist es ratsam, ein Mittel gegen Reisekrankheit einzupacken. Hilfreich sind zum Beispiel Bachblüten-Rescue-Tropfen oder spezielle Medikamente. Der Tierarzt weiß hier Rat.

Checkliste für die Urlaubsfahrt im Auto

  • Ladung mit Gepäcknetz sichern, wenn der Hund im Kofferraum mitfährt

  • Hundegeschirr für das Auto oder Kleintier-Körbchen für den Transport auf dem Rücksitz verwenden

  • Für ältere Hunde eventuell eine Hundetreppe nutzen

  • Regelmäßig Pausen einplanen

  • Wasser und Futter parat halten

  • Notwendige Medikamente und bei Bedarf Mittel gegen Reisekrankheit mitnehmen

 

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