Flugreise mit dem Hund planen – 5 Tipps und Tricks für die optimale Vorbereitung einer Flugreise mit dem Vierbeiner!

Auf einer gemeinsamen Familienreise in den Urlaub darf der Vierbeiner natürlich nicht fehlen. Doch gestaltet sich gerade ein Urlaub mit verbundener Flugreise für viele Urlauber zum echten Problem. Wer noch nie mit dem Hund in den Urlaub geflogen ist, steht sich in den meisten Fällen einigen offenen Fragen gegenübergestellt. Denn es gibt es für Hundebesitzer eine Menge Dinge zu beachten, wenn der gemeinsame Urlaub mit dem Hund nur mit entsprechenden Flugreise möglich wird. Von der Wahl der geeigneten Fluggesellschaft bis hin zu dem richtigen Reisegepäck für den Hund gilt es auf viele wichtige Faktoren zu achten.

4Pfoten-Urlaub Fliegen mit Hund
4Pfoten-Urlaub Flugreise mit Hund

Sowohl für Hundehalter als auch für Vierbeiner selbst kann die Reise mit dem Flugzeug zu einer sehr stressigen Situation werden. Demnach sollten sich Hundehalter vor der Reisebuchung ein wenig Zeit nehmen und die Flugreise mit dem Hund bis ins kleinste Detail geplant haben.

Nicht wenige Hundehalte fragen sich, ob sie den Hund überhaupt in den Urlaub mitnehmen sollen. Doch ist man dann erst einmal am Reiseziel mit dem Vierbeiner angekommen und sieht wie viel Spaß der Hund hat, sind alle Fragen meistens schnell über Bord geworfen.

Allerdings gilt es gerade bei längeren Flugreisen darauf zu achten, dass der Hund die lange Anreise überhaupt verkraftet. Denn für die meisten Vierbeiner ist die Reise mit dem Flugzeug eine sehr ungewohnte Situation. Lärm, ein Druck auf den Ohren und wenig Bewegungsfreiheiten setzen viele Hunde einem enormen Stress aus.

Um die Reise mit dem Hund in den Urlaub möglichst angenehm und unkompliziert zu gestalten, sollte man bei der Mitnahme des Hundes eine ausgiebige Recherche betreiben. Denn der Transport von Tieren in einem Flugzeug hat keine klaren Richtlinien und verhält sich von Airline zu Airline völlig unterschiedlich.

Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber entworfen, mit dem Flugreise mit dem Vierbeiner deutlich stressfreier und angenehmer gestaltet wird. Diese fünf Tipps und Tricks können Hundehaltern dabei helfen für die richtige Vorbereitung zu sorgen.

 

Tipp 1: Wichtige Gepäckstücke für den Vierbeiner

 

Das Reisen mit Hund sollte nur mit dem nötigen Zubehör und Hundebedarf gemacht werden. So sind eine Zeckenzange, ein Reisenapf, eine Flasche mit Trinkwasser, Kotbeutel, ein Erste-Hilfe-Set, Leckerchen und ein Maulkorb elementare Gepäckstücke für die Hunde-Reisetasche. Hundehalter, die nach passenden Reise-Equipment suchen, sollten einen Blick ins Internet nicht scheuen. Denn der Martk für Hundezubehör gibt gerade im Online Bereich eine Menge her, so dass sich hier alles wichtige für den Hund finden lässt. Verschiedene Online Shops wie fuetternundfit.de halten auch für den nächsten Urlaub mit Hund einige praktische Dinge für den Hundebedarf bereit, so dass das große Sortiment im Online Bereich für Hundehalter genau unter die Lupe genommen werden sollte. Auch Beruhigungsmedikamente und ein Beruhigungshalsband können dabei helfen die Flugreise für den Hund deutlich angenehmer zu gestalten. Denn in erster Linie geht es bei einer Flugreise mit dem Hund darum unnötigen Stress zu vermeiden und die Reise für den Vierbeiner so angenehm wie möglich zu gestalten.

 

Tipp 2: Frachtraum oder Flugkabine – darauf sollten Sie achten!

 

Viele Hundebesitzer fragen sich ob sie den Vierbeiner auf einer Flugreise auch in den Passagierraum mitnehmen dürfen. Die meisten Fluggesellschaften erlauben dies nur bei kleinen Hunden, die als Handgepäck mit in die Flugkabine genommen werden dürfen. Bei der Mitnahme von Hunden haben alle Fluglinien ganz unterschiedliche Auflagen. Die deutsche Lufthansa erlaubt es beispielsweise einen Hund in einer eigens mitgebrachten Box in der Flugkabine zu transportieren. Dabei sollte die Box in der Regel nicht mehr als acht Kilogramm wiegen und eine nicht größer als einen 60 Zentimeter sein. Um andere Fluggäste nicht zu belästigen, dürfen Hunde während der Flugreise die Transportbehälter nicht verlassen. Selbst der Kopf des Hundes darf nicht auf der Transportbox herausschauen. Auf den Sitz dürfen Transportbehälter ebenfalls nicht gestellt werden. So müssen die Transportbehälter entweder oben im Staufach untergebracht oder im Fußraum deponiert werden. Während einige Fluggesellschaften ihre eigenen Transportbehälter zur Verfügung stellen, wird bei anderen Airlines streng darauf hingewiesen, dass Hundehalter selbst für das Mitführen einer Transportbox verantwortlich sind.

In der Business Klasse ist ohnehin kein Platz für Hunde. So sind Hunde auf den teuren Business Class Plätzen weitestgehend verboten.

 

Tipp 3: Temperatur- und Stressempfindlichkeit bei Hunden vorbeugen

 

Viele Hunde bekommen in der Stresssituation einer Flugreise schnell Atemnot und Panik. Dabei gibt es einige Rassen, die besonders temperatur- und stressempfindlich sind und daher besser nicht mit ins Flugzeug genommen werden sollten. Hier handelt es sich meistens um stumpfnasige Rassen, die ab einer Temperatur von mehr als 27 Grad Celsius am Reiseort ernste gesundheitliche Probleme erleiden können. So kann die Reise im kalten deutschen Winter bei der Ankunft in südlich warme Länder ernste Probleme bei Hunden verursachen.

 

Tipp 4: Vierbeiner bei der Fluggesellschaft rechtzeitig anmelden

 

Meistens ist die Anmeldung bei einer Fluggesellschaft bis zu 24 Stunden vor dem Abflug möglich. Doch ist es ratsam das Ticket für den Vierbeiner gleich bei der Reisebuchung für die ganze Familie mitzuordern. Ebenfalls müssen Hundehalter mindestens 120 Minuten vor dem Abflug erscheinen, um einen Check durch das Flughafenpersonal durchführen zu lassen. Die Kosten für den Transport des Vierbeiners belaufen sich im Durchschnitt auf 50 bis zu 300 Euro. Bei den Kosten kommt es dabei vor allem auf die Größe des Hundes und die Flugzonen an. Blindenhunde dürfen dabei kostenlos in der Kabine mitfliegen und haben ein Sonderrecht auf Flugreisen.

 

Tipp 5: Einreisebestimmungen für Hunde berücksichtigen 

 

Je nach Urlaubsziel können die Einreisebestimmungen für den Hund ganz anders aussehen. In jedem Fall sollten sich Urlauber mit einem Hund rechtzeitig über Leinen- und Maulkorbpflicht informieren und auch verschiedene Papiere vom Tierarzt bereithalten. Denn in vielen Ländern gilt der Impfschutz für den Vierbeiner als Pflicht. Um alle Unterlagen nicht erst kurz vor der Abreise besorgen zu müssen, sollte man die Urlaubsvorbereitung mit dem Hund bereits ein paar Monate früher beginnen. So gelingt es alle geforderten Dokumente und Papiere für den Urlaub parat zu haben. Im Idealfall sind Kopien in einer Klarsichthülle an dem Transportbehälter im Frachtraum befestigt, um bei der Ankunft schnell für Klarheit an der Grenzkontrolle zu sorgen.

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