Verreisen mit dem Hund – öffentliche Verkehrsmittel mit Hund

Tipps von Cindy G. - Ein Erfahrungsbericht zum teilen

 

Teil 3 von 3

Zum Teil 2: Transportboxen & Sicherheitsgurt

 

Kurzfassung:

Im zweiten Teil hatte Cindy erklärt welche Transfortmöglichkeiten für einen Hund im Auto existieren. Sie hat sich wegen der Größe des Jack Russel / Airedale Mischlings für eine Hundetransportbox entschieden. Diese hat viele Vorteile auch für die öffentlichen Verkehrsmittel. Was man bei Bus und Bahn mit Hund oder mit einem Hund auf einem Schiff alles beachten muss hat Cindy und wie folgt aufgeschrieben. Eines Vorab: Laternen muss man nicht immer markieren.


Hundefreundliche Verkehrsmittel im Hundeurlaub

Mit dem Hund unterwegs
Hundefreundliche Verkehrsmittel

Ein erholsamer Urlaub mit der Familie kann schon mal anstrengend werden. Wir haben beschlossen viel zu Fuß zu laufen um die Umgebung zu erkunden und auch öfter auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgegriffen. Zum Glück hatte ich vorher recherchiert, sonst wären wir mehr gelaufen als uns lieb war...

 

Ich habe mir am Anfang viele Gedanken gemacht und viel gegoogelt:

  • Muss man für Hunde im Bus bezahlen?
  • Darf ein Hund im Bus mitfahren?
  • Was muss ich mit Hund im Bus beachten?

In Eigener Sache: 4Pfoten-Urlaub.de

 

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Reisen mit Hund in Bus und Bahn

Resisen mit Hund in Bus und Bahn
Mit dem Hund unterwegs

Hunde dürfen mit! Bus und Bahn verbieten es nicht, wollen aber, dass man für größere Hunde ein Ticket kauft. Es soll aber auch Bus- und Bahnunternehmen geben, die die Mitnahme von Hunden verwehren. Hier am besten immer vorab informieren!

 

  • Kleine Hunde dürfen bei der deutschen Bahn kostenlos mitfahren. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der Hund in eine kleine Transportbox passt.
  • Hunde, welche zu groß für die Transportbox sind, müssen angeleint werden und einen Maulkorb tragen. Sie benötigen außerdem ein zusätzliches Ticket. Kostenpunkt: wie ein Erwachsener. Als Name auf dem Fahrtticket soll „Hund“ eingetragen werden. – Lustige deutsche Bahn.
  • Blindenhunde dürfen immer kostenfrei mitreisen und benötigen keinen Maulkorb.

Für die Anreise an die Ostsee haben wir uns für das Auto entschieden. Wenn Sie jedoch in Erwägung ziehen mit der bahn anzureisen sollten Sie folgendes beachten:

 

Tipp: Auch hier ist gute Vorbereitung Alles! Gewöhnen Sie Ihren Hund frühzeitig an die Fahrt mit der Bahn oder mit dem Bus. Fahren Sie erst kleine Strecken, versuchen Sie sich dann an längeren Fahrten.

 

Einen weiteren Tipp habe ich von einer Kollegin bekommen und möchte ihn auch weitergeben: Rushhour so gut wie möglich vermeiden. Zumindest am Anfang. Führen Sie Ihren Hund langsam an das Bus- und Bahnfahren heran. Sobald Stressreaktionen wie starkes hecheln, schweißige Pfoten, speicheln bei Ihrem Hund aufkommen, nehmen Sie Ihren Vierbeiner aus der Situation heraus. In diesem Fall müssen Sie es noch langsamer angehen.           

Um dem Hund die Reise angenehmer zu gestalten bietet es sich an vor der Reise einen längeren Auslauf zu tätigen. Vermeiden Sie jedoch extreme Aktivitäten, wie beispielsweise Ballspielen. Ebenfalls empfehlenswert ist es, Ihren Hund nicht kurz vor der Reise zu füttern. Dies vermeidet, dass Ihr Hund sehr dringend aufs Hundeörtchen gehen muss oder Ihr Vierbeiner eventuell über Reiseübelkeit klagt. Im letzten Fall können Sie mit der entsprechenden Reiseapotheke dagegen halten.

 

Um Stress zu vermeiden können Sie einen Transportnapf, Spielzeug und Kauartikel mitnehmen. Sollte Ihre Zugfahrt längere Ausmaße annehmen, fragen Sie den Schaffner oder den Busfahrer, an welchem Bahnhof oder welcher Haltestelle, ein längerer Zwischenhalt gemacht wird um kurz an die frische Luft gehen zu können. Falls Sie Umsteigen müssen, planen Sie etwas Zeit ein und nutzen Sie diese, um Ihrem Vierbeiner Auslauf zu gewähren.

Bei einem großen Hund wäre es von Vorteil, ein geschlossenes Abteil zu nehmen. Dort können Sie sich komplett zurückziehen. Verwöhnen Sie Ihren Hund mit Aufmerksamkeiten wie kraulen und Leckerlis. Damit erzeugen sie ebenfalls ein beruhigendes Klima.

Nach der Anreise ist vor der Anreise

Versorgen Sie Ihren Vierbeiner bei Ankunft Ihres Urlaubsziels. Bei Ankunft wird Ihr Vierbeiner vor Energie strotzen. Geben Sie ihm die Möglichkeit sich etwas auszupowern. Lassen Sie Ihn tollen und an der Leine rumzerren. Auch die neue Umgebung wird spannend sein. Zu viele Eindrücke können jedoch Stress und Unruhe verursachen.

 

Verreisen mit dem Hund auf einem Schiff

Ähnlich wie bei Bus und Bahn sollten Sie sich vorher informieren, ob Ihr Hund mit auf das (ein) Schiff (mit)darf. Bei den meisten Fähren sollte dies jedoch kein Problem darstellen.

 

Jedoch wird nicht jede Rasse auf einem Schiff geduldet. Auf manchen Schiffen müssen Hunde, oder generell Tiere, in Zwingern gehalten werden. Informieren Sie sich besser vorher, sonst muss Ihr Hund im Auto warten!

 

Auch Ratsam:  Impfausweis / Heimtierausweis mit aktuellen Impfungen mitnehmen.

 

Wenn Fifi auf das Schiff darf, so gibt es weiteres zu beachten:

  • Bei Seekrankheit entsprechende Medikamente bereit halten
  • Einige Anbieter stellen an manchen Bereichen des Schiffes Laternen oder Hydranten auf. Achtung! Gassi-Gehen verboten  =)
  • Da Hundefutter in der Regel auf Schiffen nicht verkauft wird, sollten Sie auch daran denken

 

 

Mit Sam war es relativ unkompliziert. Naja, bis er die Laternen erblickt hatte. Was dann passierte, können Sie sich wahrscheinlich denken. Die Schiffsmitarbeiter nahmen es mit Humor. Beim Aufräumen habe ich jedoch mitgeholfen.

 

Ich hoffe euch haben meine Erfahrungen beim Verreisen mit Hund gefallen. Ich hab diesen Text geschrieben um allen Hundebesitzern etwas zu helfen. Besonders wenn Sie zum ersten Mal mit einen Hund auf Reise gehen möchten.

 

 

Auf Wunsch der Autorin wurden die Namen und persönliche Daten verfremdet.

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