Hundekekse backen: Gesunde Leckerli für den Vierbeiner

Das Thema Ernährung ist für Hundebesitzer eines von jenen, über die so ziemlich jeder eine eigene Meinung hat. In einem sind sie sich jedoch größtenteils einig: Es soll so natürlich wie möglich sein und keinerlei Zusätze enthalten, die dem Hund und seiner Gesundheit schaden. Insbesondere bei sensiblen Hunden ist diese Eigenschaft wichtig, denn sie hat einen immensen Einfluss. Hochwertige Hundesnacks findet man auf dem Markt zwar viele, die meisten enthalten jedoch Getreide, oder andere unverträgliche Stoffe. Deshalb backen einige Besitzer ihre Leckerlis, ob für den generellen Gebrauch, oder den in der Hundeschule, einfach selbst.

4Pfoten-Urlaub - Kekse für den Vierbeiner
4Pfoten-Urlaub - Hundekekse

Warum sich viele für die eigene Herstellung entscheiden

Neben der fehlenden Transparenz in Bezug auf die Inhaltsstoffe ist oftmals der Preis ein Kriterium, warum sich Hundebesitzer für die eigene Herstellung von Hundeleckerlis entscheiden. "Auf Dauer können qualitativ hochwertige Leckerlis teuer werden", wissen auch die Redakteure von backbibel.de. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man als Besitzer etwas Extravagantes sucht, weil der Hund Allergien hat und man auf bestimmte Zutaten verzichten muss.

 

Ein weiterer Grund besteht darin, dass Zusatzstoffe, ganz gleich, ob es sich dabei um Farb- oder Geschmacksstoffe handelt, auf Dauer gesundheitsschädliche Auswirkungen auf das Tier haben können. Im eigens hergestellten Leckerli ist eben nur das drin, was man selbst hineingibt, zudem dank der Vielfalt viel Abwechslung geboten wird.

Rezeptideen für leckere Hundekekse

Nachfolgend möchten wir einmal zwei Rezeptideen aufführen, deren Vorbereitungszeit nur wenige Minuten beträgt und die praktisch für jeden Hund geeignet sind. Das Gute: Die Zutaten können variiert werden und somit an die Bedürfnisse des Hundes angepasst. Bei einer Glutenunverträglichkeit kommt statt des normalen Mehls eine Alternative wie Mais- oder Buchweizenmehl in Frage.

Hundekekse mit Thunfisch und Karotten

Für dieses Rezept benötigt man folgende Zutaten:

 

        100 g Mehl

        1 Dose Thunfisch im eigenen Saft

        2 Karotten

        1 Ei

 

Der Backofen wird auf 180 Grad Celsius vorgeheizt. Anschließend raspelt man die Möhren und gibt das Ei, den Thunfisch inklusive Saft und das Mehl bei. Alles gut vermischen. Die resultierende Masse ist relativ klebrig, man kann sie jedoch gut mit den Händen bearbeiten. Nun werden kleine walnussgroße Kugeln geformt, flach gedrückt und auf ein Backblech mit Backpapier gelegt. Die Kekse kommen nun für etwa 20 Minuten in den Backofen. Danach nimmt man das Backblech heraus und wendet die Hundekekse, um sie dann noch einmal für 10 Minuten von der anderen Seite zu backen. Nach dem Abkühlen darf der Vierbeiner dann den ersten Keks probieren.

Möhren- und Apfelmuffins

Für dieses Rezept, bei dem kein Fleisch zum Einsatz kommt, braucht man diese Zutaten:

 

        3 Tassen Mehl

        125 g weiche Butter

        1 Tasse Buttermilch

        2 Eier

        1 Tasse geriebene Möhren

        1 Tasse geriebene Äpfel

        Muffin-Förmchen oder Backform

 

 

Auch bei diesem Rezept wird der Ofen auf 180 Grad Celsius vorgeheizt. Sämtliche Zutaten werden miteinander vermischt, die Äpfel und Möhren kommen allerdings erst als Letztes hinzu. Der Teig wird nun in die Backform oder Förmchen gegeben und für 20 Minuten im Ofen gebacken. Vor dem Verzehr unbedingt gut abkühlen lassen.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0