Kreuzfahrt mit dem Hund - Zubehör für den Vierbeiner auf See

Wanderurlaube, oder aber die Mitnahme zum Campen ist mit dem Vierbeiner heutzutage nichts unmögliches mehr. Es geht aber noch besser: Selbst Kreuzfahrten sind mit Hund möglich, je nach Anbieter. Damit die Fahrt auf hoher See besonders schön wird, haben wir nachfolgend einmal zusammengestellt, was für unterwegs wichtig ist. 

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Kreuzfahrt mit Hund

Vorkehrungen für die Kreuzfahrt 

 

Damit der Hund überhaupt dabei sein darf, sollten bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. Mit dazu gehört selbstverständlich der EU-Heimtierausweis und eine entsprechende Impfung. Die meisten Länder verlangen mindestens eine Tollwutimpfung. Beraten kann einen hierbei der Tierarzt, der die gesundheitlichen Bestimmungen kennt.

 

Ferner sollte er zur Kennzeichnung mit einem Chip ausgestattet sein. Bei älteren Hunden genügt es ebenfalls, wenn sie tätowiert sind. Allerdings darf diese nicht nach dem 3. Juli 2011 vorgenommen worden sein, zudem muss sie noch immer gut lesbar sein.

 

Verläuft die Reise nur innerhalb Europas genügt dies. Im außereuropäischen Raum ist ein zusätzliches Gesundheitszeugnis wichtig. Der Tierarzt hilft auch hier bei der Erstellung.

 

Die Schwimmweste für den Hund - Ein Lebensretter

 

Während der Reise sollte der Hund selbstverständlich alles dabei haben, was er für eine entspannte Fahrt benötigt. Dabei stellt sich ein Zubehörteil besonders in den Fokus, welches man in städtischer Lage nicht allzu oft vor die Augen bekommt: Eine Hundeschwimmweste!

 

"Hunde sind von Natur aus Schwimmer!", erklärt Linda Weber von Petmeister, womit immer das Risiko gegeben ist, dass wenn der Hund Wasser sieht, er auch gerne reinspringt. Zwar herrscht auf dem Schiff stets Leinenpflicht und das Ballwerfen sollte während der Reise ausgelassen werden, doch es gibt Hunde, die sich losreißen und voller Eifer ins Meer springen.

 

Um das Risiko zu minimieren, dass der Hund bei der Strömung in solch einem Fall ertrinkt, besitzt die Hundeschwimmweste nicht nur eine angepasste Form für den Vierbeiner, sondern auch einen Schwimmkörper, der die ideale Unterstützung ermöglicht. Zudem ist sie in einer auffälligen Farbe gestaltet und somit im Wasser leicht zu sehen, falls es doch einmal zu einem Notfall kommt.

 

Natürlich ist solch eine Weste eine reine Sicherheitsvorkehrung. Schlimmstenfalls rettet sie jedoch das Leben des Vierbeiners.

 

Rückzugsort, Futter und Hundetoilette

 

Damit es der Vierbeiner auch an Bord bequem hat, bietet der Markt faltbare Hundekörbchen an. Diese sind so klein zusammenzufalten, dass sie problemlos im Koffer Platz finden. Ein bauschiges Kissen fehlt noch und schon kann sich der Kleine entspannen.

 

Ähnliches Zubehör gibt es übrigens auch für das Futter. Ein faltbarer Fress- und Trinknapf nimmt nur ein Minimum an Platz ein, bietet dem Hund jedoch genügend Möglichkeiten, um zu essen oder zu trinken.

 

Dazu kommt ein Zubehörteil, welches zwar nicht so einfach zu verstauen ist, es auf dem Schiff aber vielleicht eine bessere Abhilfe schafft als der glatte Bordboden: Die Hundetoilette. Hunde die darauf trainiert sind, ihr Geschäft auf Einweg-Unterlagen zu verrichten, haben auf dem Schiff keine so großen Probleme.

 

Eine andere Variante bietet sich mit der Hundetoilette an. Sie sieht aus wie ein Stück rutschfeste Graslandschaft, unter der sich ein Behälter befindet, den man bequem ausziehen kann. Hat der Hund sein Geschäft verrichtet, wird einfach der Behälter gereinigt. Selbstverständlich sollte stets ein Vorrat an Kotbeuteln in der Tasche stecken, falls doch mal etwas daneben geht.

Man mag es nicht für möglich halten, aber auch Hunde können seekrank werden. Für Besitzer gibt es einen ganz einfachen Weg, um eine mögliche Seekrankheit beim Hund festzustellen: Sofern der Hund das Autofahren gut verträgt, sollte er auch auf See keine Schwierigkeiten haben.

 

Zur Sicherheit kann der Haustierarzt aber ein paar Tabletten gegen Übelkeit mitgeben, um im Fall der Fälle welche dabei zu haben. Erste Anzeichen für eine Seekrankheit erkennt man am übermäßigen Speicheln und dem unruhigen hin und herlaufen. Spätestens wenn sich der Hund erbricht, sollten Besitzer zu den Tabletten greifen.

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