Mit dem Vierbeiner auf Reisen - so läuft alles entspannt!

Die meisten Hundebesitzer sind sich der Verantwortung bewusst, die ein Haustier mit sich bringt. Leider kommt es immer noch sehr häufig vor, dass der Vierbeiner einfach am Straßenrand angebunden wird, wenn seine Familie auf Reisen gehen möchte. Dabei ist Urlaub mit Hund nicht nur möglich, sondern kann auch jede Menge Spaß bereiten. Damit die Freude auch auf beiden Seiten währt, anbei ein paar Tipps für Hundehalter.

Ferien mit Hund
Urlaub mit Hund

 

Tipps für einen entspannten Hundeurlaub

 

 

Eine gute Planung ist das A und O auf jeder Reise, nicht nur mit Hund. Generell sollten sich Tier- und Hundebesitzer natürlich fragen, ob das Familienmitglied überhaupt für entsprechende Reisen gemacht ist. So gibt es natürlich Hunde, die absolut gerne und überall mithingenommen werden möchten. Und dann gibt es diejenigen Hunde, denen bereits nach 20 Minuten Autofahrt übel wird und auf neue Orte immer ängstlich und gestresst reagieren. Hier helfen natürlich die besten Tipps nichts, wenn das Tier für Reisen überhaupt nicht geschaffen ist. Zum Glück gewöhnen sich die meisten Hunde daran, wenn der Tierbesitzer häufig unterwegs ist. 

 

Bei Hundeo finden Tierbesitzer einige gute Tipps, die bei einem Urlaub mit Hund beachtet werden sollten! 

 

Fragen vor dem Urlaub

 

Die wichtigste Frage, die sich Hundebesitzer stellen sollten, ist diejenige nach dem richtigen Reiseziel. Hierbei gilt es, gewisse Einreisebestimmungen zu checken, etwa wenn es um zusätzliche Impfungen oder Quarantänevorschriften geht. Auch über mögliche Gesundheitsgefahren im Urlaubsland müssen Hundebesitzer nachdenken. Was die landestypischen Anforderungen betrifft, so ist es wichtig, sich über das Thema „Hunde in der Öffentlichkeit“ Gedanken zu machen. Es wäre nur ärgerlich, wenn der Vierbeiner nicht mit an den Strand, ins Restaurant oder gar ins Hotel darf und überall einen Maulkorb tragen muss.

 

Zu berücksichtigen sind natürlich auch die klimatischen Umstände oder die Wettervorhersagen vor Ort. Ob es einem amerikanischen Langhaarcollie wirklich zumutbar ist, im Sommer für zwei Wochen nach Ägypten zu fliegen, ist auf vielen Ebenen fraglich. Gleichzeitig ist natürlich auch über die Transportbedingungen nachzudenken. Ein Flug kann für ein Tier mit sehr viel Stress verbunden sein, wogegen sich eine Autofahrt wesentlich angenehmer gestalten lässt.

 

Vorbereitung und Training

 

Ein Hund, der nicht gewohnt ist zu Reisen, sollte nicht gleich ins kalte Wasser springen müssen. Vergessen wir nicht, dass Reisen für ein Tier immer Stress bedeutet. Auch dann, wenn das Tier sehr stark an den Menschen gebunden ist. Wer reist, muss sich also auf alle möglichen Begebenheiten einstellen. Wichtig ist dabei beispielsweise die Gewöhnung an Transportboxen oder an längere Fahrten mit dem Auto. Dies sollte im Idealfall schon im Welpenalter trainiert werden, auch wenn man mit diesem noch nicht lange verreist.

 

Zur richtigen Vorbereitung auf den Urlaub gehört auch die Notfall-Checkliste. Hunde sind gerade im Urlaub, in einer ungewohnten Umgebung, nicht vor Krankheiten oder Unfällen sicher. Wichtig ist also, sich ein gutes Erste-Hilfe-Set einzupacken, mit dem der Hund gut versorgt werden kann. Vor der Abfahrt sollten Tierbesitzer auch mögliche Tierkliniken innerhalb der Reiseroute und am Urlaubsort ausfindig machen. Im Notfall können Tierbesitzer dann schnell reagieren, ohne panisch nach einem Tierarzt suchen zu müssen. Weiß man weiterhin um etwaige Reisekrankheiten des Tieres, so dürfen natürlich entsprechende Medikamente nicht fehlen. Diese sind bestenfalls in ausreichender Menge vor der Abreise zu besorgen, denn man sollte sich nicht darauf verlassen, diese vor Ort zu bekommen.

 

Reisekoffer für den Hund

 

Hunde benötigen auch auf Reisen all das, was sie Zuhause ebenfalls besitzen. Zu denken ist an die Futter- und Wassernäpfe, die Lieblingsdecke oder das Körbchen und das Lieblingsspielzeug. Natürlich möchte der Vierbeiner auch im Urlaub nicht auf seine liebsten Leckerlies und Kauknochen, sowie auf sein gewohntes Futter, verzichten. Letzteres ist dabei unabdingbar, denn Tierbesitzer sollten im Urlaub keine Futterumstellung für die Zeit vornehmen. Schon gar nicht, wenn das Tier ohnehin auf Umstellungen sensibel reagiert.

 

Zu den ebenfalls wichtigen Dingen gehören die Dokumente für das Tier, also der EU-Heimtierausweis und die Impfbescheinigung. Auch ist es wichtig, dem Hund ein Halsband mit einer Kontaktmarke umzulegen. Und auch ein Maulkorb kann unter Umständen benötigt werden, falls es im jeweiligen Urlaubsland erforderlich ist.

 

 

Je früher Tierbesitzer mit der Planung für die Reise beginnen, umso entspannter geht es dann in einen hoffentlich erholsamen Urlaub mit dem Hund. 

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