Wenn der Hund keine Autofahrten mag

Die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür, und die Vorfreude auf den Urlaub ist groß. Natürlich ist der Hund mit von der Partie – und wer mit einem Vierbeiner verreist, tut dies in den meisten Fällen mit dem Pkw. Nun gibt es für viele Hunde kaum etwas Schöneres als eine Autofahrt – gemütlich auf die Rückbank gekuschelt, Streicheleinheiten von Herrchen oder Frauchen und so viel Spannendes zu sehen! Was aber, wenn das Tier nicht gerne im Auto mitfährt, weil es vielleicht Angst hat oder ihm schnell übel wird? Wie dem Vierbeiner geholfen werden kann – dieser Artikel erklärt es.

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Bello darf mit in den Urlaub – für fast alle Hundebesitzer selbstverständlich.

Optimale Bedingungen im Auto

 

Hundebesitzer, die regelmäßig Urlaub mit ihrem Tier machen möchten, sollten dieses schon sehr jung an Autofahrten gewöhnen. Am besten funktioniert das, wenn zu Beginn nur kurze Strecken gefahren, die dann schrittweise ausgeweitet werden. Der Innenraum des Fahrzeuges muss ausreichend belüftet werden und darf, wie https://www.gesundheitstrends.de/ verrät, weder zu kalt noch zu warm sein. Ideal für Hunde ist eine Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius. Zugluft kann schnell unangenehm werden und ist daher zu vermeiden. Manche Vierbeiner fühlen sich in einer Transportbox wohler und sicherer als im „offenen Auto“. 

 

 

Wenn alle diese Bedingungen stimmen und der Hund trotzdem sehr unruhig oder ängstlich ist, kann ihm in der Regel gut mit Medikamenten geholfen werden. Bevor die „chemische Keule“ zum Einsatz kommt, sollten pflanzliche Produkte verabreicht werden. Hierbei macht in letzter Zeit ein Stoff aus der Hanfpflanze namens Cannabidiol – abgekürzt CBD – viel von sich reden. CBD hat vielseitige positive Effekte auf Mensch und Tier und sich als sehr hilfreich in der Bekämpfung von Ängsten und Stress bewährt. Alles Wichtige über CBD wie Wirkungsweise und Dosierung ist unter http://www.vet-doktor.de/gesundheit/cbd-oel-hund/ zu finden.

 

So wird die Fahrt für Bello so angenehm wie möglich

 

Wenn ein Hund Angst vor dem Autofahren hat und womöglich sogar während der Fahrt erbrechen muss, kann das unterschiedliche Gründe haben. Manchmal sind es negative Erinnerungen an eine bestimmte Fahrt wie zu einem unangenehmen Tierarztbesuch oder bei einem Unfall, wozu http://www.erste-hilfe-beim-hund.de passende Tipps gibt. Manchmal ist es vielleicht auch nur der falsche Platz im Fahrzeug.

 

Betroffene Hundehalter sollten sich folgende Fragen stellen:

 

• Ist das Problem neu? Das heißt, fuhr der Hund jahrelang gerne und ohne Stress mit und hat auf einmal Angst bekommen?

• Hat er Schwierigkeiten mit dem Alleinsein und musste einmal längere Zeit allein im Auto warten?

• Hat das Tier sich eventuell einmal beim Ein- oder Aussteigen oder auch während der Fahrt – etwa durch starkes Bremsen – verletzt?

• Besonders bei nicht mehr ganz jungen Vierbeinern: Bereitet ihm das Ein- und Aussteigen möglicherweise Schmerzen? Wie sich diese äußern, ist auf https://www.tiermedizinportal.de/ erklärt.

 

Ist Letzteres der Fall, sollte dem Hund beim Betreten und Verlassen des Autos geholfen werden. Es gibt sogar spezielle Einstiegshilfen für ältere oder sehr kleine Hunde.

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Lange Autofahrten sind nicht für alle Hunde ein Vergnügen.

 

Wichtig ist, dass dem Tier regelmäßige Pausen ermöglicht werden. Die Empfehlung liegt hier bei einem Abstand von zwei bis drei Stunden. Während der Pausen muss der Vierbeiner die Möglichkeit haben, das Fahrzeug zu verlassen, sich etwas zu bewegen und zu erleichtern sowie Wasser zu sich zu nehmen. Neigt der Hund zu Übelkeit und Erbrechen, sollte er während der Reise nicht allzu viel oder gar nicht gefüttert werden.

 

Für einen Hund, der während der Fahrt sehr ängstlich ist oder sich unruhig hin und her bewegt, ist eine Transportbox die richtige Wahl. Diese lässt sich im Auto befestigen und sorgt somit nicht nur für das Tier, sondern auch für alle anderen Passagiere für optimale Sicherheit. Außerdem bemerkt ein ängstlicher Hund in einer Box nicht sämtliche vorbeifliegenden Eindrücke während einer Autofahrt. Dieser Effekt kann noch verstärkt werden, indem eine Decke über das Behältnis gelegt wird. Mit etwas Glück und vielleicht einem pflanzlichen Beruhigungsmittel verschläft Bello so einen großen Teil der Reise.

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Nicht nur für den Hund sind regemäßige Pausen wichtig.

Wenn alles nichts hilft, hilft ein Hundetrainer

 

Ist der Hund während einer Autofahrt extrem gestresst oder gerät womöglich sogar in Panik, könnte ein gutes Hundetraining endlich den gewünschten Erfolg bringen. Geschulte Tiertherapeuten können mit viel Geduld und Konsequenz dem Vierbeiner nicht nur erwünschtes Verhalten beibringen, sondern ihn auch von Stress und Ängsten befreien.

 

Bald wird sich der Hund an die Fahrten gewöhnt haben und diese nur noch in freudiger Erinnerung behalten. So steht auch künftigen tollen Urlaubsreisen mit dem Vierbeiner nichts mehr im Wege. 

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